Lieferterminermittlung - Capable-to-Promise

Legendäre Liefertreue

Die Lieferterminermittlung nach Capable-to-Promise (CTP) dient der Ermittlung und Einhaltung des frühestmöglichen realistischen Liefertermins. Dabei erfolgt ein Abgleich der Kundenwünsche mit der aktuellen Produktions- und Liefersituation. Es werden sowohl Eigenfertigungs- als auch Zulieferteile betrachtet. Entscheidungsvorschläge werden automatisch generiert und aus PSIpenta adaptive in das ERP-System übernommen. CTP kann auch in Verbindung mit dem Variantenmanagement zum Einsatz kommen.

Lieferterminermittlung ERP-System PSIpenta
©ThinkstockPhotos, Ablestock.com

Leistungsmerkmale

  • Realistische Liefertermine
  • Keine Starttermine in der Vergangenheit durch kombinierte Vorwärts-/Rückwärtsterminierung
  • Sofortige Reservierung von Beständen und Zugängen
  • Ermittlung kritischer Baugruppen
  • Berücksichtigung begrenzter Kapazität durch Betrachtung der Engpass-Belegungseinheiten (über Kapazitätstabellen)
  • Festlegung einer erlaubten Überlast
  • Simulation verschiedener Verfügbarkeits- und Lieferterminszenarien
  • Mögliche Anpassung von Fertigungsterminen nach Versand- und Transportsynchronisation
  • Grafische Visualisierung (optional)

Liefertermine ermitteln

Die Lieferterminermittlung nach CTP verhindert Starttermine von Aufträgen in der Vergangenheit, d. h. die tatsächliche Auslastungssituation und die Materialverfügbarkeit fließen in die Terminierung ein. CTP nutzt dazu eine kombinierte Vorwärts-/Rückwärtsterminierung. Materialverfügbarkeit und Kapazitätsangebot werden über die Stücklistenstruktur aller Aufträge berücksichtigt. Kritische Bestände und Zugänge können zur Absicherung des Liefertermins reserviert werden. Bereits reservierte Bedarfe werden so nicht mehrfach verplant. Die abteilungsübergreifende Implementierung verschafft auch dem Einkäufer Transparenz über kritische Artikel, die entsprechend disponiert werden können.

Komplettlieferungen

Die Ausrichtung der Termine eines Vorgangs auf den spätestens Liefertermin aus allen Vorgangspositionen kann für Komplettlieferungen verwendet werden. Die Termine der einzelnen Positionen werden automatisch in die Fertigungsstrukturen übertragen. Für Wunschliefertermine werden die Starttermine für die Beschaffung oder Produktion in der Regel vorgegeben. CTP ermittelt anhand der aktuellen Bestandsdeckung alle kritischen Dispositionen und prüft die Arbeitsgänge auf kapazitive Deckung.

Terminierung im Verbund

Komplexe Erzeugnisse, die aus verschiedenen Standardbaugruppen bestehen, können einzeln oder im gesamten Verbund terminiert werden. Die Zusammenstellung von Kundenvorgangspositionen aus mehreren Aufträgen ermöglicht Lieferrhythmen die durch bestimmte Transport- und Versandabsprachen vorgegeben sind. Aus der Versand- und Transportsynchronisation ergeben sich ggf. Liefertermine, die eine Anpassung der Termine in der Fertigung erfordern.