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August Läpple GmbH & Co. KG
Drei Volltreffer sollen es werden: Der Automobilzulieferer Läpple nutzt die Wirtschaftskrise, um sich gemeinsam mit seinem Softwarelieferanten PSIPENTA für die Zukunft fit zu machen. Der erste Treffer besteht aus einer detaillierten Potenzialanalyse, die die Vorlage für die beiden nächsten Tore bildet.
Die Unternehmen der Heilbronner Läpple AG, einem Systempartner der Automobilindustrie, sind spezialisiert auf Blechverarbeitung, auf Karosserie- und Umformtechnik. Zu den Kunden gehören alle namhaften Automobilhersteller weltweit. Die Kernkompetenz der zum Konzern gehörenden Fibro-Gruppe ist der Werkzeugbau.
Die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat die Automobilzulieferer ja bekanntlich mit am härtesten getroffen. Klaus Mazurek, Leiter Corporate IT und CIO bei Läpple, war schon beizeiten klar: „Wir müssen uns in der Krise so aufstellen, dass wir – ist sie erst einmal überwunden – den kommenden Ansprüchen gewachsen sind. Steigen die Anforderungen und Auftragszahlen, müssen wir in der Lage sein, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen und flexibel auf den Markt zu reagieren.“
Seit den 90er Jahren ist im Konzern das ERP-System PSIpenta der Berliner PSIPENTA Software Systems GmbH im Einsatz. Zudem gab es die Erfolgsstory mit der Konzerntochter Fibro, bei der ein PSIPENTA-Projekt Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich brachte. Also suchte man gemeinsam nach zukunftssichernden Lösungen und hob zusammen mit dem PSI-Systempartner Berghof Systeme im Mai 2010 das Projekt Hattrick aus der Taufe.
„Der Projektname lag nahe“, so der CIO, „denn unser Zeitplan, der in drei Abschnitten drei Ziele in drei Abteilungen betraf, war ausgesprochen sportlich.“ Die Ziele – Liquidität, Liefertreue, Lagerbestände – galten den drei Abteilungen Disposition, Einkauf und Produktion. Und als sportlich muss man in der Tat den Zeitrahmen für die Umsetzung des Projekts ansehen. Drei Abschnitte zu je drei Monaten sollen dem Konzern die Treffer bringen.





