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Kordel Antriebstechnik GmbH
Das Dülmener Stammwerk beschäftigt 320 Mitarbeiter. Hinzu kommt ein Produktionsstandort in Polen mit 240 Beschäftigten, dessen Fertigungsplanung jedoch in Dülmen vorgenommen wird. Kordel stellt sich heute als reiner Auftragsfertiger dar. Fertigungsleiter Manfred Schwack erläutert: „Die Kunden teilen uns ihre Wünsche mit und wir entwickeln und fertigen ein darauf abgestimmtes Antriebssystem anhand der geforderten Leistungsdaten und Einbauverhältnisse.“
Die bis zum Jahrtausendwechsel eingesetzte PPS-Lösung „Weigang Struktura“ entwickelte das Systemhaus nicht mehr weiter, sie musste daher ersetzt werden. So folgten auf Messebesuchen die ersten Kontaktaufnahmen zu ERP-Anbietern. EDV-Leiter Werner Rips: „Wir begannen auf der Basis von Funktionalitäten den Markt zu sondieren und eine Vorauswahl zu treffen. Dabei reduzierte sich der Kreis rasch auf vier Anbieter.“ Diese Systemhäuser präsentierten dann ihre Programme in Dülmen, inklusive eines exemplarischen Auftragsdurchlaufs mit Echtdaten.
„Wir müssen in unserer Produktionsplanung äußerst beweglich sein, darum brauchen wir eine hohe Flexibilität und einfache Anpassbarkeit an Änderungen im Auftragsdurchlauf“, nennt Schwack eine wesentliche Voraussetzung für das neue ERP-System. So waren sich Geschäftsleitung und ein Key-User-Team schnell einig: Die ERP-Lösung PSIpenta des Berliner Systemhauses PSIPENTA Software Systems GmbH sollte es sein. Rips begründet dies: „Schon die Standardversion des Auftragsmanagements erfüllte mit umfassenden Funktionen in Einkauf, Materialwirtschaft, Lagerverwaltung, Fertigungssteuerung und Vertrieb unsere Anforderungen.“
„Man merkt unserem ERP-System an, dass es aus der Praxis heraus entstanden ist. Die über dreißigjährige Industrie-Erfahrung der Berliner macht sich bezahlt.“
Werner Rips; EDV-Leiter






